Zum Tod von Dr. Peter Heyden

Zum Tod von Dr. Peter Heyden

Mit großer Bestürzung und tiefem Bedauern haben wir vom Tod unseres ersten Vorsitzenden Herrn Dr. Peter Heyden erfahren. Unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl gehören seiner Ehefrau und der gesamten Familie.

Wir verlieren mit Dr. Heyden nicht nur einen ersten Vorsitzenden und langjährigen Streiter für die Belange von Menschen mit Behinderungen, sondern auch einen integren und emphatischen Menschen. Die ruhige, offene und warmherzige Herangehensweise, Entscheidungen abzuwägen und unaufgeregt zu treffen, charakterisiert sein engagiertes Wirken für die Lebenshilfe.

Unprätentiös und nachhaltig hat er gemeinsam mit seinen Vorstandskolleginnen und Vorstandskollegen die Konsolidierung des Vereins vorangetrieben. Ziel war immer, die ureigene Idee der Lebenshilfe, die Interessen der Einzelnen zusammenzuführen und als eine starke Gemeinschaft aufzutreten. In der „Vor-Coronazeit“ kam Dr. Heyden zweimal in der Woche in die Geschäftsstelle in der Heidelberger Straße, um in seinem Büro die Arbeiten zu erledigen, die einem Vorstandsvorsitzendem obliegen.

Das wichtigste an diesen Tagen war immer der freie Stuhl vor seinem Schreibtisch, der meist nicht lange unbesetzt blieb. Hier fanden die Gespräche statt, in denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihren Themen, aber auch mit ihren Fragen und Sorgen, immer ein offenes Ohr fanden und in denen Dr. Heyden der Lebenshilfe den „Puls fühlte“.

Zwei Stühle in seinem Büro bleiben nun erstmal verwaist. Sie symbolisieren die traurige Leere, die durch seinen Tod entstanden ist.

Die Lebenshilfe Düsseldorf wird Ihrem Vorsitzenden Dr. Peter Heyden ein ehrwürdiges Andenken bewahren und ihn als Freund und Förderer schmerzlich vermissen.

Düsseldorf, im März 2021

 

 

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